Ahauser Kaminholzhandel

Holzschädlinge

Häufig wird das Kaminholz nicht nur kurz (1-2 Tage), sondern durchaus für längere Zeit neben dem Kamin im Wohnzimmer gelagert.

So kann es vorkommen, dass nach einiger Zeit Käfer oder andere Insekten aus dem Kaminholz hervorkrabbeln. Viele Kaminofenbesitzer stellen sich nun die Frage, ob der Schädling eine Gefahr für das verbaute Holz bzw. der Holzmöbel darstellt.

Die Holzschädlinge lassen sich nach ihren Feuchtigkeitsansprüchen einteilen.

Hier erfahren Sie mehr zu den Frischholz- und Trockenholzinsekten. Auf die Faulholzinsekten werden wir hier nicht näher eingehen, da diese nur bereits verpilztes und morsches Holz befallen und nicht an Kaminholz vorkommen. Durch Sanierung der Holzfäule, wird der Insektenbefall mit beseitigt.

Frischholzschädlinge befallen wie der Name schon sagt, lebende Bäume, frisch gefällte Bäume oder frisch gespaltenes Holz. Sie legen ihre Eier nur an berindetes Holz, wenn das Holz entrindet und herunter getrocknet ist, können sich die Insekten nicht weiter verbreiten. Jedoch können sie ihre Entwicklung noch beenden und schlüpfen. Je nach Insektenart dauert die Entwicklung vom Ei bis zum vollständigen Insekt ein bis mehrere Jahre. Da Kaminholz in der Regel außerhalb des Gebäudes 1 – 2 Jahre gelagert wird, könnte es passieren, dass die Insekten durch die Wohnungswärme in ihrer Entwicklung angeregt werden, da es das Frühjahr simuliert.

Trockenes verbautes Holz kann von ihnen jedoch nicht neu befallen werden, d.h. sie stellen keine Gefahr für Holzmöbel, Parkett und verbaute Holzbalken dar. Zu Ihnen gehören der Veränderliche Scheibenbock, der Rote Scheibenbock, der Grubenhalsbock sowie weitere Bockkäfer-, Borkenkäfer oder Holzwespenarten.

Käferart

Lebensraum

Größe

Gefahr für Gebäude

 Bild

Veränderliche Scheibenbock

Variiert in ihrer Färbung von einfarbig, gelbrot bis blauschwarz

Laubbäume wie Buchen und Eichen

8 – 17 mm

Nein

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Roter Scheibenbock

Auch Rothaarbock genannt

Gelbrot bis gelbbraune Flügeldecken mit roter Behaarung

Laubbäume wie Buchen und Eichen

8 – 12 mm

Die Weibchen sind deutlich größer als die Männchen

Nein

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Grubenhalsbock

Hellbraun bis schwarz

Nadelhölzer, vorzugsweise Kiefer

10 – 30 mm

Nein

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Trockenholzinsekten sind zwar nicht in Kaminholz vorhanden aber sie sind diejenigen, von denen Gefahren für verbautes Holz, Parkett oder Möbel ausgehen. In Balken, Dielen und Brettern fühlen sich die unterschiedlichsten Schädlinge besonders wohl. Häufige Mitbewohner sind der Hausbock und der Gemeine Nagekäfer, im Volksmund Holzwurm genannt. Diese beiden Käfer nisten sich in eingebautem, trockenem Holz ein und ernähren sich von dessen Bestandteilen. Die Larven fressen sich meist bis zu 10 Jahre im Holz durch, bis sie sich verpuppen und schlüpfen. Das Weibchen kann nach seiner Entwicklung bis zu 300 Eier legen. 

Käferart

Lebensraum

Größe

Gefahr für Gebäude

 Bild

Hausbock

Braunschwarz bis schwarz

Nadelholz, vorzugsweise Splintholz

Männchen 7-16 mm

 

Weibchen 10-21 mm

Ja, besonders der Dachstuhl

Gemeine-Nagekaefer

Gemeine Nagekäfer auch Holzwurm gennant

Färbung Graubraun bis dunkelbraun

Nadelholz und Laubholz, vorzugsweise Splintholz

3 – 5 mm

Ja, gefährlich für alle Holz-gegenstände die über 10 % Holzfeuchte liegen

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Diese Informationen sollen nur einen ersten Eindruck vermitteln. Die angegebenen Daten können allerdings abweichen.